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Materialbruch in führender Position – Brugger beendet Sail for Gold Regatta auf Rang 6

von Quentin Mayerat

 

Bei besten Wetterbedingungen, Sonnenschein und 10-13 Knoten Wind aus westlicher Richtung, starteten die Medal Races in allen olympischen Bootsklassen. Diese letzte Wettfahrt der besten 10 wird auf einen stark verkürzten Kurs ausgesegelt, kann nicht gestrichen werden und zählt zudem doppelt. Grund genug für Nathalie Brugger, sich nochmals voll auf diese Aufgabe zu konzentrieren und das beste zu geben.

Nach einem starken Start am Pin End (linke Seite der Startlinie) übernahm sie auch bald die Führung im Feld, segelte die Winddreher aus, um dann als erstes Boot die Luvtonne zu runden. Auch auf dem Vorwind konnte Nathalie ihre Position verteidigen und ging mit einem halben Meter Vorsprung durch das Leeward Gate auf die zweite Kreuz. Bis dahin lag sie aufgrund der Platzierung der restlichen Seglerinnen auf einem Medaillenkurs!

Und dann: Sie kentert unmittelbar nach einer Wende, der Hiking Strap (Hängegurt) war gerissen und zudem im weiteren Verlauf brach auch noch die Pinnenverlängerung. Ohne diese beiden wichtigen Bootsteile im Laser beendete Nathalie dieses Race durch eine seglerische Meisterleistung noch auf dem 7. Platz.

Insgesamt liegt sie damit auf einem sehr guten 6. Rang in der Endergebnisliste.

„I never saw this happen in 12 knots windspeed, it`s unbelievable. She could have won a medal without this bad luck!“ sagte ihr Coach Didier Charvet unmittelbar nach Rückkehr in den Hafen.

„Glück und Pech liegen im Segelsport oftmals sehr nah zusammen, trotzdem kann Nathalie zufrieden sein mit ihrer Gesamtplatzierung in diesem schwierigen Revier. Ich denke, sie kann einige Energie und Motivation aus diesem Ergebniss mit in die nun folgenden Regatten nehmen“ so Tom Reulein, SST Headcoach und Teamleader

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