Segler beschäftigen sich gerade hauptsächlich damit, sich an Wintermessen nach Neuigkeiten umzusehen. Letzten Samstag hat die Nautic in Paris ihre Tore geöffnet und auch viele Besucher aus der Schweiz begrüsst. Einer der Publikumsmagnete war der im Genferseeraum wohlbekannte Foiler Mirabaud LX.
Die Banque Populaire V setzt derweil ihre Highspeed-Weltumsegelung fort. Sie hat am Donnerstag nach nur 11 Tagen, 21 Stunden und 48 Minuten das Kap der guten Hoffnung passiert. Damit hat der Maxi-Trimaran über 1700 Seemeilen Vorsprung auf die Richtzeit. Jetzt muss nur noch die Südsee bewältigt werden.
Am Volvo Ocean Race hat Groupama die Etappe an 3. Stelle beendet. Sanya und Abu Dhabi sind in Kapstadt eingetroffen und machen sich segeltüchtig, während Puma auf einem Frachtschiff nach Tristan da Cunha gebracht wird. Das In-Port Race soll am 10. Dezember stattfinden und der Start der nächsten Etappe am 11. Dezember erfolgen, allerdings ist die Strecke bisher noch nicht bekannt. Die Boote sollen das piratenverseuchte Gebiet auf Frachtern verladen umschiffen. Um keine unnötige Aufmerksamkeit zu erregen, geben die Organisatoren nicht allzu viele Informationen preis. Wir werden Sie in unserem Newsletter auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
Die Class 40 haben ihre Weltumsegelung am Global Ocean Race endlich unter den Rumpf genommen. Derzeit segelt die fünf Boote starke Flotte in der Region der brüllenden Vierziger. Auf der Etappe nach Wellington liegen derzeit Cessna Citation und Campagne de France DTF in Führung.
Bei den Extreme Sailing Series steht der letzte Act in Singapur bevor. Alex Schneiter und sein Schweizer Team auf Tilt werden nach der tollen Erfahrung in Almeria ein weiteres Mal mitmischen. Schneiter fasst für 2012 oder 2013 sogar die Teilnahme an einer kompletten Saison ins Auge.
Im Jollensegeln wartet man gespannt auf die Ergebnisse der ISAF-WM, der ersten Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele 2012. Die ersten Regatten werden diese Woche ausgetragen. Wir informieren Sie natürlich nächste Woche über das Abschneiden der Schweizer Hoffnungsträger.
Und zum Schluss: Der Westschweizer Segler Alain Marchand hat seine von ihm selbst entwickelte 5.5-Meter-Jacht vorgestellt. Es gibt sie zwar vorerst nur in Form von Rissen, dass sie sich aber von den anderen Einheiten der Klasse unterscheidet, wird sofort klar. David Raison hat bei den Mini 6,50 gezeigt, dass noch viel Spielraum vorhanden ist. Die Zukunft wird zeigen, ob Marchand ein ebenso grosser Visionär ist wie Raison.