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EM-Diplom für Matias Bühler und Nathalie Brugger

von Quentin Mayerat

 

 

 

Das erfolgreiche Duo segelt an der Europameisterschaft am Comer See auf Platz 5

Nach dem Gewinn der Medaillen am Weltcup in Hyeres und der Weltmeisterschaft in Scheveningen bleibt den beiden Mitglieder des Swiss Sailing Teams zwar der Sprung auf das Podium der Europameisterschaft verwehrt, die Leistungen in Dervio (ITA) waren dennoch sehr positiv.

„Sicher sind wir etwas enttäuscht von diesem Ergebnis. Vor allem, weil wir in einer sehr guten Ausgangssituation für einen Medaillengewinn waren und es auch verdient hätten.“ präzisiert Nathalie Brugger. „Mit Abstand betrachtet sind wir aber mit unseren Ergebnissen zufrieden und haben die Erwartungen mehr als erfüllt.“

So gelangen Mathias Bühler und Nathalie Brugger, beide sind Mitglieder im Gstaad Yacht Club, neben zwei Wettfahrtsiegen fast ausnahmslos Platzierungen unter den Top 7 der insgesamt 44 startenden Booten. Selbst ein Materialbruch und ein Frühstart konnte ihre hervorragende Leistung nicht schmälern. „Das Binnenrevier am Comer See kam Matias und Nathalie natürlich entgegen. Beide sind viele Jahre auf den Schweizer Seen gesegelt und kennen die taktischen Bedingungen sehr gut. Aber sie haben auch hervorragende Starts hingelegt und waren diesmal extrem schnell auf den Vorwindkursen.“ so Tom Reulein, Teamchef von Swiss Sailing Team.

Auch Matias Bühler zeigte sich erfreut: „Es war wirklich eine sehr gute Woche für uns. Um schlussendlich zu gewinnen, braucht es eben auch das gewisse Quentchen Glück. Gerade im entscheidenden Medal Race hat es diesmal eben gefehlt. Rückblickend sind wir mit der ersten Saison im olympischen Nacra 17 trotzdem überaus zufrieden. Von den sechs grossen Regatten haben wir vier in den TOP 5 beendet und zwei Medaillen geholt. Diese Regelmässigkeit ist schon beeindruckend“

Das Swiss Sailing Team bereitet sich nun vom 5. – 15.9.2013 anlässlich einer Testregatta in Santander (ESP) auf die dort stattfindenden Weltmeisterschaften aller olympischer Bootsklassen in 2014 vor. „Wir gehen dorthin ohne Druck, ein gewisses Ergebnis segeln zu müssen. Es geht darum, das Revier zu analysieren und unsere Vorbereitungen weiter voranzutreiben.“ sagt Nathalie Brugger. Bereits 50% der Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 können dort nächstes Jahr ersegelt werden.

 

 

 

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