
© Luca Delachaux
Ein nachhaltiges, nützliches und optisch ansprechendes Gebäude in eine einmalige Umgebung einbetten: So lautete die schwierige Aufgabe, der sich die Genfer Architekten Barbara Tirone und François Joss angenommen haben. Ihr Büro A-architectes, das auf dem Gebiet solcher Konstruktionen wegbereitend ist, zeichnet für eine einzigartige Winter- und Lagerhalle verantwortlich. Der Bau drängt die Landschaft in keiner Weise in den Hintergrund und präsentiert sich als einräumiges Parallelogramm (138 m3), in dem zwei Boote von 6,60 und 4,50 Metern Länge sowie Segelmaterial Platz finden. Verkleidet ist die Halle mit Halbrundhölzern aus Lärche. Kleine Aussparungen verleihen ihr eine gewisse Leichtigkeit. Die Vordächer über der Vorder- und Rückseite (Ein- und Ausgang) aus Stahl werden durch die Fortsetzung der Fassade gebildet. Interessant ist auch der Zugang zum See. Er erfolgt über eine 18 Meter lange, im Wasser liegende Rampe. Durch die geringe Neigung und unter Zuhilfenahme einer Winde lassen sich die Boote problemlos ein- und wieder auswassern.